HomeAus deutschen Kriegsgefangenenlagern. 2. FolgePagina 110

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9 vorkommend und freundlich gewesen. Wir wollen sie alle, ohne
gleich ob Franzosen oder Deutsche, in unser Gebet ein- Worm
l schlieBen." Daraufhin bat sie mich, das uns allen gemein­ {angel?
l same ,,Vaterunser" zu sprechen. Und so nahmen wir Ab- folgem
l schied voneinander. Nun ist sie über die Schweiz nach
l Hause zu ihren Eltern zurückgekehrt, mit dem Gefühl der it
innigsten Dankbarkeit im Herzen und dem lebhaften Wun­ M ,
sche, ihm Ausdruck zu verleihen. der ki;
diger,
bwohl der briefliche Verkehr zwischen den Kriegs­
Ggefangenen und ihren Angehörigen meistens direkt durch
die Post erfolgt, gegebenenfalls mit Hilfe der im vorigen Auf-
satz erwähnten Nachrichtenstelle, so leistet doch auch hierbei I .
[ die Mitarbeit der Geistlichen sehr wesentliche Dienste. Ich selber
, habe durch die Vermittlung des Weltkomitees der Christlichen
Vereine junger Männer in Genf Tausende von Mitteilungen
{ an die Familien und an die Pastoren der Gefangenen ge- 1
L, langen lassen, und fortwährend laufen über die Schweiz 'ii
rührende Dankbriefe der Familien ein. Für diese Arbeit
_ A durfte ich die Mithilfe einiger befreundeter Damen in An- .
spruch nehmen, wofür diesen auch hier herzlichster Dank "
ausgesprochen sei.
E Katholische Seelsorge
ë steher
. Von mit {
Pfarrer Dr. Laufenberg (Darmstadt) kriegs
Nachdem die Generalkommandos vom Kriegsministerium Lager;
beauftragt worden waren, die Regelung der Seelsorge Seelso
an den in ihren Bezirken befindlichen Gefangenen zu ver- kriegs
l anlassen, wurde auläerdem der katholischen Geistlichkeit hierfü
vom Papste Benedikt XV. durch Dekret vom 21. Dezember Bei
IQI4 die seelsorgerische '1`ätigkeit an den Kriegsgefangenen, fangei
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