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, Was die Sabbatfeier anbetrifft, so herrscht diesbezüglich schwis
, bis auf weiteres noch keine Gleichheit. In Bayern, wo, und C
i wie bereits gesagt, die Strenggläubigen in zwei Lagern des K
konzentriert sind, hat das Ministerium am 9. September IQI4 lands
l dem geschäftsführenden Ausschulä der bayerischen Rabbiner- des ji
L konferenz mitgeteilt, die de
l ,,daB es die Kommandanten usw. von den die israelitischen gchm;
Kriegsgefangenen betreffenden Wünschen mit der Anheim­ Wie
l gabe verständigt hat, ihnen im Benehmen mit den einschlä­ .
gigen Rabbinaten zu entsprechen, soweit es die örtlichen Ver- êmpfl
l hältnisse und die dienstlichen Rücksichten erlauben." Gemci
Dieser Wohltat können sich aber bisher die Strenggläu- Von ‘
bigen nur in wenigen auläerbayerischen Lagern erfreuen. {ander
Während für die im Innern des Lagers Beschäftigten die u- a-
Sabbatruhe leichter zu ermöglichen ist, so sind auf aus- Gêfan
wärtigen Arbeitsstellen die ihr entgegentretenden Schwierig­ Gêfan
V · keiten sicherlich nicht gering. Die Entsendung von Kriegs- richw
‘ V gefangenen nach Arbeitsstellen in Fabriken und auf dem N"
I Lande nimmt aber stetig zu. Vielleicht könnte auch in älïffe
[ i ` dieser religionsgesetzlich so bedeutsamen Frage das zu er- bemh
rl, strebende Ziel noch erreicht werden, wenn eine K0nzen­ und r
L trierung aller strenggläubigen Israeliten erfolgen würde. vcrfol
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Die personliche, individuelle Seelsorge durfte keine be- brmgf
,- sonderen Merkmale gegenüber der allgemein kirchlichen zum
E aufweisen. Es erübrigen sich darum Ausführungen über die russis
ë einzelnen Gebiete. Nur eines bedarf wohl der Hervorhebung. ïïïêgl
. Die Angehörigen der nichtjüdischen Kriegsgefangenen sind êïêïle
zumeist auch jetzt im Kriege in ihren Heimatsorten an- denke
sässig. Durch die Vermittlungsarbeit des Roten Kreuzes duel
kann daher verhältnismäläig unschwer der briefliche Verkehr regel;
{ zwischen den Gefangenen und ihren Lieben hergestellt
werden. Aber einer erheblichen Zahl gerade der jüdischen C_
Kriegsgefangenen fehlt jegliche Kenntnis von dem Ver-
bleib ihrer Eltern, ihrer Ehefrauen, ihrer Kinder, ihrer Ge-
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