HomeAus deutschen Kriegsgefangenenlagern. 2. FolgePagina 26

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Wenn auch zunächst die ganzen Wintermonate hindurch ‘
das reichliche Angebot preiswürdiger Nahrungsmittel die
Aufgabe verhältnismäfaig leicht machte, besonders, wenn r '·
sich der Offizier durch rechtzeitigen Abschlulä des Einkaufs ’
billiger Kartoffeln versichert hatte - die Kartoffel bleibt _A
nun einmal der wichtigste Rohstoff in Deutschland für alle
Massenernährung -, so hatte er doch von vornherein 11in- ‘
reichend mit Schwierigkeiten zu kämpfcn. Da war zunächst
die Schwierigkeit der Anfuhr von der Bahn und der l/[angel
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an genügenden Kellern und Vcrratsräunïen für eine der-
artige Massenverpflegung. Kommt doch der Verbrauch an ii
l Nahrungsmitteln in einem Lager vcn IO 000 Mann dem
i Verbrauch an Nahrungsmitteln in einer rnittleren Stadt =
i gleich, wenn man ervvägt, dafä in der Stadt Säuglinge, Kinder, i
Frauen und Greise ein bedeutend geringeres Nahrungsbedürh E
nis haben als die Kriegsgefangenen. Da waren Rücksichtcn é
zu nehmen auf die Zivilbevölkerung der Urngegend, deren
l Interessen sich nicht immer de-ckten mit den Interessen der
A Lieferer für die Kriegsgefangeiienlager. Die Kriegsgefangenen L E
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