HomeAus deutschen Kriegsgefangenenlagern. 2. FolgePagina 56

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gehalten, ehe sie sich unter ihre Kameraden mischen *”
dürfen.
Q Ein eigener abgetrennter Block von gut eingerichteten
Baracken (etwa 500 Plätze in Lagern von IO 000 Gefangenen) A
bleibt in jedem Lager dauernd leer stehen, damit die Mög­ .
lichkeit gegeben ist, eine gröläere Zahl von Kriegsgefangenen L
L zu isolieren, falls trotz aller Vorsichtsmalänahmen doch ein-
; mal eine Seuche ausbrechen sollte.
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i Bautzen: Barbierstube
F DaI3 die Kriegsgefangenen ganz in gleicher Weise wie
· unsere eigenen Truppen gegen Pocken, Cholera und Typhus
i durchgeimpft werden, erhöht die Sicherheit der Lager gegen-
i über den hauptsächlich drohenden Seuchen. r
Auläerordentlich wichtig zur Bekämpfung der Infektions­
krankheiten und anderer Erkrankungen ist die bis ins ein-
zelne genau vorgeschriebene Reinigung der Kriegsgefange-
nen, sowie die Desinfektion ihrer Kleider und ihres Ge-
päcks. Man bedenke, was es heiI3’c, die verschiedenen Natur­
völker, mit denen wir überschwemmt werden, einigermaläen
i zu reinigen. Bekommen doch viele von ihnen hier bei uns
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