HomeZerstörte Kunst-Denkmäler an der WestfrontPagina 36

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J neben der umnittelbar das eine ihrer Ziele gelegen ist, sondern be;
j drohen auch direkt die wunderbarste aller französischen Kathedralen, .l_­l _,
den vieltürmigen Riesenbau von Notre Dame , der den Dom von Reims i G;
an GröBe wie an architektonisch er Durchbildung noch übertrilït. Das
f Bild der hochgelegenen Stadt wird vollständig beherrscht von der tVl,··
F reichgegliederten Silhouette der Kathedrale; bei einer Beschielïung von ä
. Süden wie von Westen her schiebt sich der mächtige Bau vor die ‘ï;i:;f
‘ feindlichen Ziele ­ die Gefahr der Beschädigung des Bauwerkes ist «A.i
f eine ständige. Wieder sind es hier die Deutschen, die unter erheb: .‘‘i
t` lichen Schwierigkeiten die Sicherung der kostbaren Kunstschätze der
e Stadt, der Handschriften der Bibliothek wie der wertvollen Ausstattung
l der Kathedrale, in die Hand genommen haben.
l In allen diesen Fällen sind es die F ranzosen und ihre Verbündeten, _`_‘ Q ¥
die - wir sagen gerechterweise nicht ,,aus reiner Zerstörungslust",
sondern um desselben militärischen Mufä willen wie wir, den schweren 5
S Forderungen des Krieges gehorchend und kalten Blutes, wenn auch
, vielleicht nicht gleichmütigen Herzens - ihre eigenen Kunstwerke und Q.
Denkmäler zerstört haben, haben zerstören müssen, oder der Zer=
störung bewuiät preisgegeben haben. Die Kriegshandlungen klagen
sie an und sie dürften doch nur den Krieg anklagen, den Krieg in
‘ all der Fürchterlichkeit seiner Kampfmittel und seiner Folgen. Und
_ angesichts dieser tragischen N otwendigkeit, die wir ohne ein Gefühl .-,‘_.~ f
, des kleinlichen Triumphes, nur um der ausgleichenden Gerechtigkeit
è willen festnageln, richtet sich das unsinnige Geschrei von den deut¢
schen Barbaren, den Denkmalverwüstern von selbst - oder der Vora `‘=i
wurf fällt auf die Ankläger zurück.
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